Jägerzug >>Gut Schuss<<


Manfred Oellers, Jakob Hülsers, Wilfried Bollmann, Heinrich Verhalen, Josef Kaiser
Lothar Blumreiter, Hans Schinken, Paul Gerst
Norbert Becke, Herbert Ritters
Hans-Willi Bruns, Hans Fassbender


Im Jahre 1961 war der Sportschützenstand im „Schwarzen Pfuhl“. Josef Kaiser und Hans-Willi Bruns entschlossen sich Sportschützen zu werden und meldeten sich bei den Sportschützen an. Die Zahl der jugendlichen Sportschützen nahm schnell zu. Als das Schützenfest 1962 näher rückte, gelang es den älteren Sportschützen, uns junge Kameraden für den „grünen Rock“ und die „weiße Hose“ zu begeistern. Also wurde ein neuer Zug gegründet. Ein Name war schnell gefunden. Der Zug konnte nur „Gut Schuss“ heißen. Die Gründungsmitglieder waren Hans-Willi Bruns, Benno Frings, Hans-Joachim Gnass, Jakob Hülsers, Hans Kappertz, Josef Kaiser, Ernst Nagel und Fritz Rick. Erster Zugführer wurde Jakob Hülsers.

Im Laufe des Jahres 1962 wuchs die Zahl der jugendlichen Sportschützen auf über zwanzig. Aus diesem Kreis traten noch Heinz Franke, Herbert Ritters und Hans Schinken dem Zug „Gut Schuss“ bei. Eine Zugkönigskette und ein Zugwimpel wurden angeschafft. Das erste Wachlokal war im „Schwarzen Pfuhl“. Für die damaligen Wirtsleute Werner und Leni Wenders war es eine Selbstverständlichkeit unseren jungen Zug in jeder Hinsicht zu fördern. 1966 wurde Josef Kaiser zum Zugführer gewählt.

Die Verbundenheit zum Schießsport ist unserem Jägerzug bis heute geblieben, was sich in folgenden Ergebnissen zeigt: In den letzten 40 Jahren kam 27 mal der Vereinsmeister aus unserem Zug; davon allein 19 mal Heinz Franke. Bei der seit 1985 durchgeführten Mannschaftswertung belegte der Jägerzug „Gut Schuss“ 22 mal den ersten Platz.

Neben den sportlichen Aktivitäten fanden einige Zugmitglieder auch die Zeit sich in Vorstandsarbeit einzubringen. Zehn Jahre führte Heinrich Verhalen als 1. Vorsitzender den Schützenverein. Zuvor hatte er bereits zwei Jahre als 2. Schriftführer Vorstandsarbeit geleistet. Josef Kaiser übte vier Jahre das Amt des 2. Kassierers und sieben Jahre das des 1. Kassierers aus. Hans Pellen war vier Jahre als 2. Kassierer im Vorstand tätig. Als Leiter der Schießsportabteilung ist Hans Fassbender seit zwei Jahren im Vorstand des Schützenvereins.

Auch wenn es darum geht das Brauchtum zu pflegen und „Kapeller Feste“ zu feiern, halten wir uns nicht zurück. Heinrich Verhalen führte 1984 und 1986; Manfred Oellers 1994 den Verein als Schützenkönig an. Vier mal kam ein Minister aus unsern Reihen, Josef Kaiser und Heinz Franke 1984, Heinrich Verhalen 1987, Manfred Oellers 1988. Von 1972 bis 1981 diente Heinrich Verhalen als Königsoffizier den jeweiligen Königshäusern. Manfred Oellers reitet seit 1983 als Major/Oberstleutnant mit an der Spitze des Schützenzuges.

In all den Jahren konnten viele Ideen und Anregungen unseres Jägerzuges im Verein erfolgreich umgesetzt werden. 1983/1984 überlegten wir uns, unser Festzelt zu verschönern. Neben einem neuen Blumenschmuck erstellten wir ein Bühnenbild, welches unser Zugmitglied Herbert Ritters künstlerisch gestaltete. Im folgenden Jahr stellten wir erstmalig einen Schützenbaum an der Kapelle auf.  Bühnenbild und Schützenbaum fanden in unserem Verein so großen Anklang, das sie bis heute Bestand haben. Auch außerhalb unseres Vereins hat beides wohl Bewunderer gefunden. Auch in den kommenden Jahren werden wir uns mit Rat und Tat in unseren Schützenverein Klein-Jerusalem einbringen.

Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle unsere viel zu früh verstorbenen Zugkameraden Hans-Joachim Gnass und Heinz Franke.

Die Mitglieder des Jägerzuges „Gut Schuss“
Norbert Becke, Lothar Blumreiter, Hans-Willi Bruns, Hans Fassbender, Paul Gerst, Jakob Hülsers, Josef Kaiser, Peter Kloth, Manfred Oellers, Herbert Ritters, Hans Schinken, Heinrich Verhalen.

Hier gibt es weitere Bilder von "Gut Schuss"

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